
Allego - E-Auto-Ladestationen
4,244.00 Rezensionen
App-Details
- Version
- 2.3.2
- Aktualisiert am
- Lizenz
- Free
- Downloads
- 100.000+
- Entwickler
- Allego BV
- Kategorien
- Karten & Navigation
- Plattform
- Android
Screenshots








Analyse von AppCompare
Wer unterwegs ein Elektroauto lädt, merkt schnell, dass die eigentliche Herausforderung nicht immer die Säule selbst ist. Oft beginnt die Unsicherheit schon vorher: Ist der passende Ladepunkt frei, wird er in der App angezeigt, funktioniert die Freischaltung, und was mache ich, wenn der Ladevorgang nicht wie erwartet startet? Genau hier setzt Allego – E-Auto-Ladestationen an. Ich habe die App als Werkzeug für die Suche und Nutzung von Ladestationen betrachtet und dabei besonders darauf geachtet, an welchen Stellen im Alltag Reibung entsteht.
Die Anwendung gehört zur Kategorie Karten und Navigation und stammt von Allego BV. Sie ist kostenlos erhältlich und richtet sich an Menschen, die öffentliche Ladepunkte in Deutschland und Europa finden und zum Schnellladen nutzen möchten. Im Store wird sie außerdem als frühere Smoov App beschrieben. Das ist ein wichtiger Hinweis für Nutzer, die den Namen aus einer älteren Installation oder aus früheren Empfehlungen kennen und sich fragen, ob sie noch die richtige Anwendung vor sich haben.
Mein erster Eindruck ist zweigeteilt: Als Begleiter für die Suche nach Ladepunkten ist die App sinnvoll, besonders wenn ich nicht nur im vertrauten Umfeld unterwegs bin. Gleichzeitig darf man sie nicht mit einer vollständigen Reiseplanung oder einer Garantie für einen funktionierenden Ladeplatz verwechseln. Die App kann Informationen und einen digitalen Zugang zur Ladesituation liefern; die Realität vor Ort hängt aber zusätzlich von Netzabdeckung, Fahrzeug, Kabel, Säule und dem jeweiligen Betreiberzustand ab.
Wo die Nutzung im Alltag ins Stocken geraten kann
Der häufigste Stolperstein liegt meiner Erfahrung nach nicht in der Kartendarstellung, sondern in der Erwartung, dass jeder angezeigte Ladepunkt sofort verfügbar und ohne weitere Prüfung nutzbar ist. Ein Symbol auf der Karte ist zunächst nur ein Hinweis auf einen Standort. Vor dem Losfahren sollte ich deshalb ansehen, ob dort tatsächlich die passende Ladeart für mein Fahrzeug vorhanden ist und ob der Standort zu meiner Fahrtrichtung passt.
Das klingt banal, wird aber besonders auf längeren Strecken schnell relevant. Ein Ladepunkt kann geografisch nahe liegen, während die Zufahrt über eine gesperrte Parkfläche, ein Einkaufszentrum oder ein Gelände mit eigenen Öffnungszeiten führt. Die App hilft mir beim Auffinden, ersetzt aber nicht den kurzen Blick auf die Umgebung und die Verkehrssituation. Für eine spontane Pause ist das kein großes Problem; bei einem niedrigen Akkustand sollte ich diese Prüfung nicht überspringen.
Ein weiterer Punkt ist die Unterscheidung zwischen „angezeigt“ und „sofort startbereit“. Selbst wenn ein Standort in der App sichtbar ist, können andere Fahrzeuge die Anschlüsse gerade verwenden, eine Säule kann außer Betrieb sein oder die Verbindung zwischen App und Ladepunkt kann verzögert reagieren. Deshalb plane ich bei einer wichtigen Ladung lieber eine Ausweichmöglichkeit ein, statt mich auf genau einen Standort zu verlassen.
Die wichtigste praktische Regel lautet: Die App ist ein Navigations- und Zugangshelfer, aber kein Versprechen für eine freie Säule. Wer diese Rolle richtig einschätzt, nutzt sie entspannter. Wer dagegen erwartet, dass jede Anzeige in Echtzeit alle Probleme vor Ort ausschließt, wird sich unnötig ärgern.
Lesenswert, bevor du dich entscheidest

Waze macht den Verkehr zur Gemeinschaftssache – doch Ausweichrouten belasten die Nachbarschaft

Google Play Bücher macht Lesen bequem, aber selten gemeinschaftlich

Zu Facebook wechseln: Was Gruppen, Veranstaltungen und Kontakte wirklich ändern

Ludo King® macht aus einer schnellen Würfelrunde eine Verabredung

Messenger: Wie Meta soziale Nähe in mobile Macht verwandelt

Canva im Alltag: Wann sich die Kreativ-App wirklich lohnt
Was ich vor dem Start kontrollieren würde
Bevor ich zu einem unbekannten Ladepunkt fahre, prüfe ich zuerst die Lage auf der Karte und die Entfernung zur aktuellen Route. Danach überlege ich, ob ich dort wirklich laden möchte oder ob ein etwas weiter entfernter Standort praktischer liegt. Bei Schnellladepausen zählt nicht nur die Entfernung, sondern auch die Frage, ob der Ladepunkt ohne großen Umweg erreichbar ist.
Ich achte außerdem darauf, dass die App auf dem aktuellen Stand ist. Die derzeitige Version ist 1.59.1 und läuft ab Android 7.0. Für viele ältere Geräte ist das hilfreich, trotzdem sollte ich bei einem älteren Smartphone prüfen, ob die Anwendung flüssig reagiert und die Kartendarstellung zuverlässig lädt. Gerade bei einer Fahrt möchte ich nicht erst während des Suchens feststellen, dass mein Gerät mit der Darstellung oder der Verbindung Schwierigkeiten hat.
Ein sinnvoller Vorbereitungsschritt ist, die App nicht erst auf dem letzten Kilometer zu öffnen. Ich suche den nächsten realistischen Ladepunkt bereits bei ausreichendem Akkustand heraus und merke mir eine Alternative. Das ist kein spezieller Trick der Anwendung, sondern eine Arbeitsweise, die ihre Stärken besser zur Geltung bringt: Die Karte dient dann zur Entscheidung und nicht nur zur hektischen Notfallrecherche.
Wer die Anwendung zum ersten Mal verwendet, sollte außerdem ausreichend Zeit für die Anmeldung oder die Auswahl des gewünschten Zugangswegs einplanen. Ich würde eine wichtige Ladung nicht auf einem Parkplatz beginnen, während hinter mir bereits weitere Autos warten. Besser ist es, die grundlegenden Schritte vorher in Ruhe zu prüfen. So lässt sich leichter unterscheiden, ob ein Problem an der Bedienung, am Smartphone oder an der Säule liegt.
Ein realistischer Ablauf für die erste Nutzung
Mein empfohlener Ablauf beginnt zu Hause oder während einer normalen Pause. Ich öffne die Karte, suche den Zielbereich und schaue mir mehrere mögliche Standorte an. Danach wähle ich nicht einfach den nächstgelegenen Punkt, sondern vergleiche die Lage mit meiner Route und dem geplanten Aufenthalt. Ein Ladepunkt direkt an der Strecke kann besser sein als einer mit kürzerer Luftlinie, aber komplizierter Zufahrt.
Am Standort angekommen, prüfe ich zunächst die Kennzeichnung an der Säule und vergleiche sie mit dem Eintrag in der App. Das ist besonders wichtig, wenn mehrere Ladepunkte dicht nebeneinander liegen. Anschließend wähle ich in der Anwendung den passenden Standort aus und folge dem vorgesehenen Ablauf. Ich würde dabei nicht gleichzeitig mehrere Startversuche an verschiedenen Säulen ausführen, weil das die Fehlersuche erschwert.
Wenn der Vorgang startet, beobachte ich kurz, ob das Fahrzeug tatsächlich lädt. Ein erfolgreich bestätigter Schritt in der App ist nicht immer gleichbedeutend mit sichtbarem Ladestrom im Auto. Die Anzeige im Fahrzeug oder an der Säule liefert die zweite wichtige Kontrolle. Erst wenn beide Seiten plausibel reagieren, würde ich mich vom Fahrzeug entfernen.
Für mich ist das eine der nützlichsten Gewohnheiten bei öffentlichen Ladevorgängen: Nicht nur den Start bestätigen, sondern auch den tatsächlichen Beginn kontrollieren. So bemerke ich früh, ob das Kabel nicht richtig sitzt, das Fahrzeug eine Einstellung blockiert oder die Säule den Vorgang nicht angenommen hat.
Einrichtung, Wiederherstellung und die Grenzen der App
Ich würde die Vorbereitung nicht erst dann angehen, wenn der Akku knapp wird: Eine ruhige erste Nutzung hilft mir, die Abläufe kennenzulernen und bei einer späteren Störung gezielter zu reagieren. In diesem Abschnitt geht es deshalb darum, wie ich die App für den nächsten Einsatz bereithalte und welche Grenzen ich bei der Fehlersuche im Blick behalte.
Wenn der Start nicht funktioniert
Bleibt der Ladevorgang aus, gehe ich systematisch vor. Zuerst prüfe ich, ob das Kabel an beiden Seiten vollständig verbunden ist und ob das Fahrzeug eine Fehlermeldung anzeigt. Danach kontrolliere ich, ob ich in der App wirklich den richtigen Ladepunkt ausgewählt habe. Bei mehreren Säulen auf demselben Gelände kann eine Verwechslung schnell passieren.
Als Nächstes würde ich die Verbindung des Smartphones prüfen. Wenn die Karte nur langsam lädt oder ein Befehl nicht reagiert, kann eine instabile mobile Datenverbindung die Ursache sein. In diesem Fall hilft oft schon, kurz zu warten und den Vorgang nicht mehrfach hintereinander anzustoßen. Wiederholte Eingaben können unübersichtlich werden, vor allem wenn unklar ist, ob der erste Versuch im Hintergrund doch verarbeitet wurde.
Bleibt die Reaktion aus, ist ein Wechsel zur nächsten verfügbaren Säule sinnvoller, als minutenlang auf denselben Bildschirm zu starren. Vorher notiere oder merke ich mir, an welcher Säule der Versuch stattfand. Diese Information ist hilfreich, falls ich später den Betreiber kontaktieren muss. Eine klare Beschreibung mit Standort und Säulennummer ist wesentlich nützlicher als die allgemeine Aussage, dass „die App nicht ging“.
Ich würde die Anwendung nur dann neu starten, wenn der Zustand eindeutig festhängt. Vorher prüfe ich, ob am Fahrzeug oder an der Säule bereits ein Ladevorgang angezeigt wird. Ein erzwungener Neustart während einer unklaren Übergangssituation kann die eigene Orientierung verschlechtern. Der sichere Ablauf ist deshalb: Fahrzeuganzeige prüfen, Säule prüfen, App prüfen und erst danach erneut versuchen.
Wenn die App nicht der Verursacher ist
Bei Problemen wird schnell die Anwendung verantwortlich gemacht, obwohl die Ursache an anderer Stelle liegt. Ein Fahrzeug kann das Laden wegen einer eigenen Einstellung verzögern. Ein Kabel kann beschädigt oder nicht kompatibel sein. Die Säule kann zwar Strom anzeigen, aber technisch gestört sein. Auch eine schlechte Mobilfunkverbindung kann den digitalen Start verhindern, obwohl die Hardware vor Ort grundsätzlich funktioniert.
Ich trenne deshalb drei Ebenen voneinander: Erstens muss der Ladepunkt erreichbar und betriebsbereit sein. Zweitens muss das Fahrzeug die Verbindung akzeptieren. Drittens muss die App den gewünschten Vorgang korrekt anstoßen oder anzeigen. Wenn nur eine dieser Ebenen ausfällt, wirkt das Gesamterlebnis wie ein einziges Problem, obwohl die Lösung jeweils anders aussieht.
Ein praktischer Test besteht darin, die Anzeige am Fahrzeug und an der Säule miteinander zu vergleichen. Meldet das Auto keinen Ladevorgang, während die App eine Aktivität signalisiert, sollte ich nicht einfach weggehen. Zeigt dagegen die Säule einen Fehler, während die App normal reagiert, liegt der nächste Schritt eher bei der Hardware oder beim Betreiber. Diese Unterscheidung spart Zeit und verhindert, dass ich dieselbe Aktion in der App wiederhole.
Auch die Standortbedingungen spielen eine Rolle. Tiefgaragen, Randbereiche von Parkplätzen oder stark abgeschirmte Gebäude können die Datenverbindung beeinträchtigen. In solchen Situationen kann die App beim Ankommen anders reagieren als während der vorherigen Planung. Das ist keine Schwäche, die sich durch häufiges Tippen beheben lässt. Hier hilft es eher, einen Bereich mit besserem Empfang aufzusuchen oder eine alternative Säule zu verwenden.
Für wen die Anwendung besonders nützlich ist
Ich sehe den größten Nutzen bei Fahrern, die regelmäßig öffentlich laden und nicht an ein einziges vertrautes Gebiet gebunden sind. Wer zwischen Städten pendelt, längere Strecken fährt oder gelegentlich ein anderes Elektroauto nutzt, profitiert von einer zentralen Möglichkeit, Ladepunkte in Deutschland und Europa zu suchen. Auch für neue Besitzer eines Elektroautos kann die App ein guter Einstieg sein, weil sie die Suche nach passenden Standorten übersichtlicher macht als eine spontane Suche im Browser.
Praktisch ist sie außerdem für Menschen, die ihre Ladepause mit einem konkreten Aufenthalt verbinden. Ich kann einen Standort in der Nähe eines Einkaufsbereichs, einer Rastmöglichkeit oder eines Zielorts auswählen und dadurch die Wartezeit sinnvoll nutzen. Die App wird damit nicht nur zum Notfallwerkzeug bei leerer werdendem Akku, sondern zu einem Teil der Tagesplanung.
Weniger geeignet ist sie für Nutzer, die ausschließlich zu Hause laden und öffentliche Ladepunkte fast nie benötigen. In diesem Fall bringt eine zusätzliche Kartenanwendung wenig. Auch wer eine hochautomatisierte Routenplanung mit detaillierter Fahrzeugverbrauchsberechnung erwartet, sollte seine Erwartungen zurücknehmen und gegebenenfalls eine spezialisierte Reiseplanungs-App ergänzend verwenden. Für die grundlegende Suche und den Zugang zu Allego-Ladepunkten liegt die Stärke näher als bei einer vollständigen Reiseassistenz.
Wie sie sich gegenüber üblichen Alternativen schlägt
Die naheliegende Alternative ist die im Fahrzeug integrierte Navigation. Sie hat den Vorteil, dass sie direkt mit dem Auto verbunden ist und die Route ohne Wechsel zwischen Geräten anzeigt. Für eine lange Fahrt kann diese Integration bequemer sein. Ich würde die Allego-Anwendung trotzdem ergänzend nutzen, wenn ich gezielt nach Ladepunkten des entsprechenden Netzes suche oder den Ladevorgang über das Smartphone vorbereiten möchte.
Eine zweite Alternative sind allgemeine Karten-Apps. Sie sind stark bei Adressen, Verkehr und Umgebung, aber die Informationen zu Ladepunkten stehen dort nicht immer im Mittelpunkt. Für einen schnellen Überblick können sie reichen; bei einer konkreten Ladesituation bevorzuge ich eine App, die auf diesen Anwendungsfall ausgerichtet ist. Der Nachteil besteht darin, dass ich dann möglicherweise zwischen der allgemeinen Navigation und der Lade-App wechseln muss.
Roaming- oder herstellerübergreifende Lade-Apps können wiederum praktischer sein, wenn ich unterwegs möglichst viele Netze in einer Oberfläche vergleichen möchte. Dafür kann die Darstellung komplexer werden. Allego – E-Auto-Ladestationen wirkt für mich dann sinnvoller, wenn der Allego-Zugang im Mittelpunkt steht und ich nicht für jeden einzelnen Standort eine möglichst breite Anbieterübersicht brauche.
Der entscheidende Trade-off ist also nicht einfach „besser oder schlechter“, sondern Spezialisierung gegen Bündelung. Diese App kann den direkten Weg zu den passenden Allego-Ladepunkten vereinfachen. Eine allgemeine oder herstellerübergreifende Lösung kann dagegen mehr Bereiche abdecken. Ich würde beide nicht automatisch als Konkurrenten sehen, sondern je nach Fahrt kombinieren.
Was ich bei längeren Fahrten anders machen würde
Bei einer kurzen Stadtfahrt reicht es oft, den nächsten passenden Standort zu suchen. Auf einer längeren Reise plane ich dagegen mindestens eine Reserve ein. Ich wähle einen Ladepunkt nicht erst dann aus, wenn der Akku fast leer ist, sondern mit genügend Spielraum für Umwege, Wartezeit oder eine unerwartete Sperrung. Die App unterstützt diese Planung, aber die Verantwortung für die Reserve bleibt bei mir.
Ich speichere mir außerdem die wichtigsten Informationen nicht ausschließlich im Kopf. Ein Screenshot oder eine kurze Notiz zum Standort kann hilfreich sein, wenn die Verbindung später schlechter wird. Dabei verlasse ich mich nicht darauf, dass ein Screenshot den aktuellen Zustand des Ladepunkts abbildet; er dient nur als Orientierung für die Adresse oder die Lage. Die aktuelle Verfügbarkeit sollte ich möglichst kurz vor der Anfahrt erneut prüfen.
Ein weiterer nützlicher Arbeitsablauf ist die Trennung von Navigation und Ladevorgang. Ich lasse mich vom Fahrzeug oder einer bevorzugten Karten-App zum Gelände führen und nutze Allego für die konkrete Auswahl und den Start. Dadurch muss ich nicht versuchen, alle Aufgaben in einer einzigen Oberfläche zu erledigen. Diese Kombination ist besonders angenehm, wenn die integrierte Fahrzeugnavigation bei Ladepunkten weniger detaillierte Angaben liefert.
Bewertung von Umfang, Vertrauen und Alltagstauglichkeit
Die Anwendung hat eine durchschnittliche Bewertung von 4,0 bei mehr als 700 Bewertungen und über 40 schriftlichen Rezensionen. Für mich spricht das für ein grundsätzlich brauchbares Erlebnis, aber nicht für eine völlig reibungsfreie Nutzung in jeder Situation. Bei Lade-Apps sind einzelne negative Erfahrungen oft stark von der jeweiligen Säule, dem Fahrzeug und der Netzsituation abhängig. Deshalb lese ich eine Bewertung als Orientierung und beurteile die App vor allem danach, ob sie meinen eigenen Ablauf zuverlässig unterstützt.
Mit mehr als 100.000 Installationen ist sie kein völlig unbekanntes Nischenwerkzeug. Gleichzeitig würde ich daraus nicht ableiten, dass jeder öffentliche Ladepunkt damit gleichermaßen komfortabel funktioniert. Die Anwendung ist kostenlos und ab null Jahren freigegeben, was den Zugang niedrigschwellig macht. Der Preis ist für mich ein klarer Vorteil beim Ausprobieren: Ich kann sie installieren und im Alltag testen, ohne zuerst eine kostenpflichtige Entscheidung treffen zu müssen.
Die Altersfreigabe ist bei einer Karten- und Navigationsanwendung wenig überraschend, dennoch passt sie zum Charakter des Produkts. Es handelt sich nicht um ein Spiel oder eine Unterhaltung-App, sondern um ein praktisches Werkzeug für die Mobilität. Das Erscheinungsdatum ist der 26. November 2025; zusammen mit der aktuellen Versionsnummer zeigt das, dass Nutzer auf eine vergleichsweise neue Produktphase treffen können. Gerade deshalb würde ich bei einer wichtigen Fahrt nicht nur auf die App vertrauen, sondern den eigenen Ladeplan robust halten.
Mein praktisches Urteil
Ich würde Allego – E-Auto-Ladestationen jedem empfehlen, der öffentliche Allego-Ladepunkte sucht und eine einfache, kostenlose Ergänzung zur Fahrzeugnavigation braucht. Besonders überzeugt mich der praktische Ansatz: Ladepunkte finden, die Anfahrt vorbereiten und den Ladevorgang über das Smartphone begleiten. Für spontane Fahrten in unbekannten Regionen kann das deutlich angenehmer sein, als erst mehrere allgemeine Karten- und Betreiberlösungen zu durchsuchen.
Meine Empfehlung gilt aber mit einer klaren Einschränkung. Ich würde die App nicht als alleinige Sicherheitsleine für eine Fahrt mit knappem Akkustand verwenden. Ein zweiter möglicher Standort, ein kurzer Check der Fahrzeuganzeige und etwas Reserve gehören für mich immer dazu. Wenn eine Ladung nicht startet, sollte ich zuerst Kabel, Fahrzeug, Säule und Verbindung prüfen, bevor ich die Anwendung vorschnell verurteile.
Wer eine umfassende, markenübergreifende Reiseplanung sucht, fährt mit einer zusätzlichen Navigations- oder Roaming-Lösung möglicherweise besser. Wer dagegen eine fokussierte Anwendung für die Suche und Nutzung von Allego-Ladepunkten möchte, bekommt hier ein nachvollziehbares Werkzeug ohne Einstiegskosten. Mein Fazit: sinnvoll als spezialisierter Ladebegleiter, am stärksten mit einer zweiten Navigationsoption und einem realistischen Plan für den Fall, dass der erste Ladepunkt nicht verfügbar ist.
Vorteile
- Viele Ladestationen an wichtigen Verkehrsachsen und in Städten verfügbar.
- Ladepunkte lassen sich nach Steckertyp
- Leistung und Verfügbarkeit filtern.
- Bezahlung direkt per App ohne separate Ladekarte möglich.
- Ladefortschritt und voraussichtliche Kosten bleiben während des Ladevorgangs sichtbar.
- Unterstützt das einfache Planen längerer Fahrten mit Ladepausen.
Nachteile
- Preise können je nach Standort
- Tarif und Roaming deutlich variieren.
- Die tatsächliche Verfügbarkeit kann sich bei stark frequentierten Säulen ändern.
- Für manche Funktionen ist ein Benutzerkonto erforderlich.
- An einzelnen Standorten können zusätzliche Blockier- oder Parkgebühren anfallen.
- Die Abdeckung und Ladeleistung unterscheiden sich je nach Region deutlich.
Häufig gestellte Fragen zu Allego - E-Auto-Ladestationen
Was ist Allego – E-Auto-Ladestationen und wofür kann ich die App nutzen?
Allego – E-Auto-Ladestationen hilft Ihnen dabei, öffentliche Ladestationen für Elektrofahrzeuge zu finden, deren Verfügbarkeit zu prüfen und eine passende Ladesäule zu erreichen. Je nach Standort können Sie Informationen zu Ladepunkten, Ladegeschwindigkeit, Steckertypen, Preisen und Öffnungszeiten einsehen. Die App ist besonders praktisch für die Routenplanung und spontane Ladevorgänge unterwegs.
Kann ich mit der Allego-App eine Ladestation in Echtzeit finden und ihre Verfügbarkeit prüfen?
Ja, die App zeigt verfügbare Allego-Ladestationen in der Umgebung und unterstützt bei der Suche nach geeigneten Ladepunkten. Die Anzeige des Status kann jedoch von der tatsächlichen Situation vor Ort abweichen, etwa wenn ein Fahrzeug gerade angeschlossen wurde oder eine Station technisch nicht erreichbar ist. Deshalb lohnt es sich, vor längeren Fahrten mehrere Optionen entlang der Strecke zu prüfen.
Welche Elektrofahrzeuge und Ladestandards werden von Allego unterstützt?
Allego betreibt Ladepunkte für viele gängige Elektroautos und Plug-in-Hybride. Je nach Station können unterschiedliche Anschlüsse wie CCS, CHAdeMO oder Typ 2 verfügbar sein. Welche Verbindung geeignet ist, hängt vom Fahrzeugmodell und der jeweiligen Säule ab. Vor dem Start sollten Sie deshalb in der App kontrollieren, ob Stecker, Ladeleistung und Standort zu Ihrem Fahrzeug passen.
Wie kann ich über Allego eine Ladesäule bezahlen?
Die verfügbaren Zahlungsarten können je nach Land, Ladepunkt und aktueller Tarifstruktur variieren. In der Regel lassen sich Ladevorgänge über ein hinterlegtes Zahlungsmittel in der App starten und abrechnen; an manchen Standorten können zusätzlich andere Verfahren angeboten werden. Prüfen Sie vor dem Laden die angezeigten Kosten, mögliche Startgebühren sowie den Preis pro Kilowattstunde oder Zeitintervall.
Ist die Nutzung von Allego kostenlos und benötigt die App eine Registrierung?
Das Herunterladen der Allego-App ist normalerweise kostenlos, während für das Laden selbst die Preise des jeweiligen Tarifs oder Standorts gelten. Für bestimmte Funktionen, etwa das Starten und Bezahlen eines Ladevorgangs, kann ein Benutzerkonto mit hinterlegten Zahlungsdaten erforderlich sein. Außerdem sollten Sie beachten, dass Roaming-Gebühren oder abweichende Preise anderer Anbieter möglich sind.






















